ThyssenKrupp und Vale: TKCSA Stahlwerk in Brasilien

Vale betreibt zusammen mit ThyssenKrupp den Stahlkomplex Companhia Siderurgica do Atlantico ( TKCSA ), an der Sepetiba-Bucht in Rio de Janeiro, Brasilien. Eine Studie von Friends of the Earth zeigte, dass sich das Projekt negativ auf die Existenzgrundlage von 8.000 Fischern ausgewirkt hat, die in der Sepetiba-Bucht arbeiten. Laut der Studie ist seit Beginn der industriellen Betätigungen die Luftverschmutzung über das erlaubte Limit hinausgegangen, zudem wurden Metallpartikel über Santa Cruz und die anliegenden Gebiete verstreut.[1]

Vale plant seine Eisenbahnlinien auszubauen, um Eisenerz aus der Carajás-Mine im Norden des Landes besser transportieren zu können. Dies würdeallerdings das Ökosystem zerstören und weite Einschnitte in das Leben der ethnischen Gruppe der Awá bedeuten, welcher laut „Survival International“ zu den meist gefährdeten Gruppen weltweit zählt.[2]

 

[1] http://www.foei.org/en/resources/publications/pdfs/2012/how-corporations-rule-vale

[2] http://www.survivalinternational.org/awa

Affected topics
  • Umwelt-, Arten- und Klimaschutz
Directly and indirectly (through shareholding) involved companies Indirect investors through shareholding

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