Monsanto: Landraub und Vertreibung von Gemeinden

Monsantos Geschäftspraktiken, die Monopolstellung des Konzerns auf dem Saat- und Nahrungsmittelmarkt und seine Verbindung zur US Regierung  werden weltweit von Bauern und NGOs kritisiert.

Das international tätige Beratungsunternehmen RepRisk verwies auf hunderte Hektar Land in Südamerika, das Monsanto durch Abholzung/Kahlschlag und gewaltsame Vertreibung der Bevölkerung gewann, um genveränderte Sojabohnen anzubauen. Reprisk nannte auch den Einsatz von giftigen Herbiziden, die Gesundheitsschäden verursachen. [1]

Sein schlechter Ruf brachte Monsanto einen Platz auf der Liste der “Meist Gesuchten Kriminellen Unternehmen“ 2012 ein. Diese Liste wird regelmäßig von der NGO Global Exchange aufgestellt. Monsanto wurde 2012 beschuldigt, „mit der Missachtung des Rechts auf Nahrung, Land und Gesundheit einer der schlimmsten Menschenrechtsverletzer zu sein“. [2]

[1] Reprisk (2013): Monsanto, Company Profile, 4 July, offline.

[2] Global Exchange (2013): Top 10 Corporate Criminals Alumni (accessed 27.08.2013).

Affected topics
  • Menschen- und Arbeitsrechte
  • Umwelt-, Arten- und Klimaschutz
Affected norms and standards Directly and indirectly (through shareholding) involved companies Indirect investors through shareholding

Kommentare sind geschlossen.