Vale: Moatize-Kohle-Projekt in Mosambik

In Mosambik betreibt Vale das Moatize-Kohle-Projekt in der Region Moatize-Tete. Zwischen Ende 2009 und Anfang 2010 hat Vale auf Grund des Projektes mehr als 1.300 Familien in den Gemeinden Chipanga, Mithete und Malabwe umgesiedelt. Abgesehen von dem Verlust ihrer gewohnten Umgebung leiden die Familien an den gesundheitlichen Folgen des durch Vale verursachten Kohlestaubes, dem Verlust ihrer sozialen Beziehungen, der Zerstörung ihrer Existenzgrundlagen und den kulturellen Veränderungen aufgrund der Umsiedelung. Der Prozess der Umsiedelung war von Anfang an falsch geplant gewesen.

Vale hatte die schlechte Infrastruktur, ungenügende Lebensbedingungen und den unzureichenden Zugang zu Wasser nicht berücksichtigt. Zudem ist das Land nicht ergiebig genug für die Landwirtschaft, was wiederum die Ernährung ganzer Gemeinden bedroht. Versprechen, man werde Schadensersatz leisten, wurden nie eingelöst. Die Möglichkeit, sich selbst und Güter frei zu bewegen sowie der Zugang zu Ressourcen wurden auf das neu besiedelte Gebiet beschränkt.

Vale wird auch vorgweorfen gegen Arbeitsrechte zu verstoßen. Mitarbeiter des Unternehmens waren über unsichere Kurzzeitverträge angestellt und riskierten ihre Gesundheit, indem sie Stoffen ausgesetzt wurden, die Allergien und Schmerzen verursachen.[1]

[1] Recherchen von Samuel Mondlane – Justica Ambiental Mozambique, 2011 bis 2012

   „Vale displaced communities in Cateme“        

     „The three brickmakers

Human Rights Watch (2013): „What is a house without food?“ 

Ejolt (2013): „The resistance against Vale is growing worldwide

Case location
Moatize, Mozambique
Mozambique


Affected topics
  • Menschen- und Arbeitsrechte
Affected norms and standards Directly and indirectly (through shareholding) involved companies Indirect investors through shareholding

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