Pressemitteilung – Arbeitnehmer*innen wollen gesetzliche Regeln für eine transparente und nachhaltig orientierte betriebliche Altersvorsorge und mehr Mitsprache bei der Anlagestrategie

  Bild (Ausschnitt): © n.v.

Berlin (16.01.2019) Derzeit besitzen rund 17 Millionen Deutsche eine Betriebsrente. Eine aktuelle, repräsentative forsa-Umfrage belegt jetzt, dass 69% der Befragten nicht wissen, ob ihr Anbieter bei der Anlage der Beiträge für die Betriebsrente Kriterien zu Umwelt, Sozialem und Unternehmensführung (sogenannte ESG-Kriterien) berücksichtigt. Die im Dezember 2018 durchgeführte und von Facing Finance in Auftrag gegebene Umfrage zeigt auch, dass fast alle Befragten (92%) der Meinung sind, dass Versicherungsnehmer der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) über die Anlage-Kriterien ihres Anbieters informiert werden sollten.   ... →

Pressemitteilung – NACHGEHAKT: Zum Wohle der Menschheit! – Nobelpreisstiftung belohnt Preisträger nach wie vor mit Profiten aus verantwortungslosen und nicht-nachhaltigen Investments und verstößt damit gegen eigene Richtlinien

 Nobel Prize medal inscribed to F. G. Banting
© Flickr, Thomas Fisher Rare Book Library, UofT
CC BY 2.0 | Bild (Ausschnitt): © Thomas Fisher Rare Book Library, UofT  [CC BY 2.0] - Flickr

Berlin – 10.12.2018.  Als im vergangenen Jahr die Berliner NGO Facing Finance zusammen mit Framtiden aus Norwegen aufdeckte, dass das Preisgeld (925.000 €) für den Friedensnobelpreis für die Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ausgerechnet auch aus Investments in deren Hersteller stammt, gelobte die Nobelpreisstiftung Besserung.

Eine aktuelle Recherche von Facing Finance belegt nun, dass die Nobelpreisstiftung diesem Versprechen nur teilweise nachgekommen ist.   ... →

Pressemitteilung: Neue Technologien und alte Probleme? Faire Rohstoffe für grüne Technologien und was Investoren dafür tun müssen

  Bild (Ausschnitt): © n.v.
  • Grüne Technologien sind in ihrer Herstellung stark auf Rohstoffe angewiesen, deren Abbau häufig mit Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung im Zusammenhang steht.
  • Weder der Gesetzgeber, noch die Hersteller grüner Technologien ergreifen bislang ausreichend Maßnahmen, um diese negativen Auswirkungen entlang der Lieferkette zu verringern oder zu vermeiden.
  • Auch Finanzinstitute müssen Verantwortung übernehmen indem sie (1) grüne Technologien umfassender finanzieren und (2) Hersteller und Projektbetreiber zur Umsetzung ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht entlang der Lieferkette verpflichten.
  ... →

Pressemitteilung – Nachhaltige Altersvorsorge in Deutschland auf verlorenem Posten!?

  • Investments fondsbasierter Vorsorgeprodukte und Versicherungen (z.B. Riester) profitieren häufig von den Hauptfluchtursachen Klimazerstörung und Kriegen als Folge von Waffenexporten und stehen damit häufig im Widerspruch zu völkerrechtlichen Verpflichtungen und int. Abkommen
  • Deutsche Altersvorsorge-Anbieter ignorieren Umwelt- und Sozialrisiken wie Zerstörung von Lebensräumen und Menschenrechtsverstöße und setzen sich Wertverlusten und Reputationsrisiken aus
  • Nachhaltige Altersvorsorgekonzepte und Regulierungen kein Thema im Deutschen Bundestag

(Berlin, 18.10.18) Die Investitionen der gängigen fondsgebundenen Altersvorsorge-produkten in kontroverse Unternehmen sind nach wie vor hoch, nehmen sogar zu.   ... →

Presseerklärung: Killer Roboter vorerst in Sicherheit

  Bild (Ausschnitt): © Facing Finance

Kleine Minderheit von Staaten, darunter USA, Russland, Frankreich und Deutschland blockiert weiter alle völkerrechtlich verbindlichen Maßnahmen gegen autonome Waffen.

(Berlin, 2.9.2018) Am Ende des einwöchigen Treffens von Regierungsexperten zu autonomen Waffen wurde am 1. September um 1:15 Uhr und nach zähen Gesprächen eine Einigung über einen gemeinsamen Bericht erzielt. Ergebnis: Die 88 Staaten, die am sechsten Treffen über tödliche autonome Waffensysteme im Rahmen des Übereinkommens über konventionelle Waffen (CCW) teilnahmen, konnten sich lediglich darauf einigen, der CCW-Jahrestagung im November zu empfehlen, die (unverbindlichen) Beratungen zu diesem Thema im nächsten Jahr fortzusetzen.   ... →

Pressemitteilung: Deutsches Geld für Kriege im Nahen und Mittleren Osten

  • Großbanken unterstützen laut neuer Recherche Rüstungsfirmen, die in aktuelle Kriegsgebiete wie den Jemen exportieren
  • Auch Vermögensverwalter wie DWS und Deka profitieren massiv
  • Richtlinien der Finanzbranche schließen solche Rüstungsfirmen nicht aus

(Berlin, 18.7.2018) Offenbar unbeeindruckt von Tod, Flucht und Vertreibung in aktuellen Kriegsgebieten, haben deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren hohe Geldsummen in Rüstungskonzerne gepumpt, die den Nahen und Mittleren Osten massiv aufrüsten und insbesondere den Krieg im Jemen befeuern.   ... →