Raus aus den RWE-Aktien!

 RWE-Bagger im Tagebau Hambach
von Arthur Konze- Eigenes Werk CC BY-SA 4.0
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=72100401  | Bild (Ausschnitt): © Arthur Konze [CC BY-SA 4.0] - Wikimedia

Es scheint, als sei das Ende des Kohlezeitalters gekommen. Die deutsche Kohlekommission sucht nach einem Weg bis 2030 aus der Kohle auszusteigen, um die Abmachungen des Pariser Klimaabkommens doch noch einhalten zu können. Vorreiter des nachhaltigen Investments, wie der norwegische Pensionsfonds, haben Kohle bereits aus ihrem Anlageuniversum verbannt. Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch und in diesem Jahr wurde hier bereits genug Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen, um alle Haushalte in Deutschland für ein ganzes Jahr zu versorgen.   ... →

Parlamentarisches Frühstück zum Thema „Altersvorsorge nachhaltig gestalten!?“

 Parlamentarisches Frühstück mit den MdB Sarah Ryglewski (SPD) und Gerhard Schick (B90/Die Grünen) | Bild (Ausschnitt): © n.v.

Kann eine vom Staat unterstützte Altersvorsorge, sei sie betrieblich oder in Form der privaten Riester-Rente, nachhaltig gestaltet werden? Dieser Frage gingen in einem parlamentarischen Frühstück unter der Schirmherrschaft von Sarah Ryglewski (MdB, SPD) in Kooperation mit Gerhard Schick (MdB, Bündnis 90 / Die Grünen) Thomas Küchenmeister (Vorstand Facing Finance e.V.), Dr. Karin Bassler (Geschäftsführerin Arbeitskreis Kirchlicher Investoren in der EKD (AKI)), Dr.   ... →

Anglo American – Geplanter Ausbau der Minas-Rio Mine trotz undichter Pipeline

 Minas Rio Mine. Google Earth Image.  | Bild (Ausschnitt): © Google Earth - Google Earth

Der im Mai 2018 veröffentlichte Dirty Profits 6 Bericht dokumentiert Verstöße von Bergbauunternehmen gegen Umweltauflagen, Arbeits- und Menschenrechte. Ein dort angeführter Fall von Umweltverschmutzung betrifft den Bergbau- und Rohstoffverarbeitungskonzern Anglo American. So ereigneten sich im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais im März 2018 zwei Vorfälle, bei denen Lecks in der Eisenerz-Pipeline von Anglo American zu weitreichenden Umweltverschmutzungen führten.   ... →

SPD fordert auf Europaebene klares und verbindliches Verbot autonomer Waffen – Außenminister Heiko Maas unter Druck

Die SPD Abgeordneten im Europäischen Parlament haben heute eine Stellungnahme veröffentlicht, die ein international rechtlich verbindliches Verbot vollständig autonomer Waffensysteme fordert, die ohne bedeutende menschliche Kontrolle tödliche Angriffe durchführen können. Sie repräsentiert damit die Position aller Abgeordneten des Europäischen Parlaments, die in einer Resolution festgesetzt wurde, die heute, am 12. September 2018 verhandelt werden soll. In Bezug auf autonome Waffen fordern die Parlamentarier zudem einen gemeinsamen Standpunkt der Kommission, der Mitgliedstaaten und des Rates.   ... →

Presseerklärung: Killer Roboter vorerst in Sicherheit

  Bild (Ausschnitt): © Facing Finance

Kleine Minderheit von Staaten, darunter USA, Russland, Frankreich und Deutschland blockiert weiter alle völkerrechtlich verbindlichen Maßnahmen gegen autonome Waffen.

(Berlin, 2.9.2018) Am Ende des einwöchigen Treffens von Regierungsexperten zu autonomen Waffen wurde am 1. September um 1:15 Uhr und nach zähen Gesprächen eine Einigung über einen gemeinsamen Bericht erzielt. Ergebnis: Die 88 Staaten, die am sechsten Treffen über tödliche autonome Waffensysteme im Rahmen des Übereinkommens über konventionelle Waffen (CCW) teilnahmen, konnten sich lediglich darauf einigen, der CCW-Jahrestagung im November zu empfehlen, die (unverbindlichen) Beratungen zu diesem Thema im nächsten Jahr fortzusetzen.   ... →

Wolfgang Thierse fordert verpflichtende Vereinbarung zum Verbot autonomer Waffen

 Aufruf gegen autonome Waffensysteme am Brandenburger Tor am 24.08.18. | Bild (Ausschnitt): © Facing Finance

Mit dem Aufruf Killer Roboter Stoppen, Koalitionsvertrag einhalten und völkerrechtliches Verbot einfordern, richtete sich die Nichtregierungsorganisation Facing Finance vergangenen Freitag an die Bundesregierung. Unterstützt wurde der Aufruf von Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., und Ute Finckh-Krämer (SPD) sowie zahlreichen BürgerInnen und VertreterInnen aus Zivilgesellschaft und Medien.

„Killer Roboter beachten keine Menschenrechte, kennen kein moralisches Handeln.   ... →