Cargill: Nachhaltigkeitsvorreiter oder schlimmstes Unternehmen der Welt?

 Open burning in a newly cleared rainforest in West Kalimantan, Indonesia, where Cargill is operating two undisclosed palm oil plantations. | Bild (Ausschnitt): © David Gilbert/RAN 2009 (CC BY-NC 2.0)

Cargill ist einer der weltweit größten Händler und Verarbeiter von Agrarrohstoffen und das größte private Unternehmen der USA mit einem Umsatz von über $ 114 Milliarden im Jahr 2018. Der riesige Konzern dominiert das globale industrielle Agrarsystem, ein System, das darauf abzielt, große Landflächen unter Einsatz von Pestiziden in industrialisierte Monokulturen zu verwandeln, um günstiges Fleisch, Palmöl und Schokolade herzustellen.   ... →

Dammbruch in Brasilien: Bergbaukonzern Vale SA wird zu Schadenersatz verurteilt

Ein halbes Jahr nach der Katastrophe an der Mine Córrego de Feijaoim brasilianischen Brumadinho verurteilte ein Gericht den Bergbaukonzern Vale SA vergangene Woche zu vollem Schadenersatz.[1]

 

Am 25. Januar war der Damm eines Rückhaltebeckens der Eisenerzmine gebrochen und setzte eine Schlammlawine frei, die in die Umgebung des Bergbaus stürzte und über 246 Menschen in den Tod riss.   ... →

Eindringlicher Aufruf der OSZE-Länder zur Unterstützung der Verhandlungen über das Verbot tödlicher autonomer Waffen

Parlamentarier aus den 57 Mitgliedsländern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die in Luxemburg zu ihrer jährlichen Parlamentarischen Versammlung zusammengekommen sind, haben am 8. Juli 2019 die Declaration on Advancing Sustainable Development to Promote Security (Luxembourg Declaration) angenommen. Diese Erklärung, die darauf abzielt, Frieden, Abrüstung und nachhaltige Entwicklung zu fördern, enthält einige erfreuliche Abschnitte.   ... →

Neue Studie: Rauchfrei investieren – Warum Banken das tödliche Geschäft mit Tabak beenden sollten

Laut WHO sterben weltweit mehr als 7 Millionen Menschen an den Folgen des Tabakkonsums – Jahr für Jahr. Doch nicht nur die enorme Gesundheitsgefährdung zählt zu diesen Folgen, sondern es sind auch negative Auswirkungen auf Umwelt- und Menschenrechte zu beklagen. Während die Kosten der negativen Folgen des Konsums und des Anbaus von den Gesellschaften getragen werden müssen, erzielen die int.   ... →

Friedensnobelpreis-Stiftung investiert in Atomwaffenhersteller

 Nobel Prize medal inscribed to F. G. Banting
© Flickr, Thomas Fisher Rare Book Library, UofT
CC BY 2.0 | Bild (Ausschnitt): © Thomas Fisher Rare Book Library, UofT  [CC BY 2.0] - Flickr

Das Preisgeld für die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen stammt ausgerechnet auch aus Investments in deren Hersteller

Berlin – 19.10.2017 Zwei Wochen nach Verleihung des mit 940.000 Euro dotierten Friedensnobelpreises an die internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung (ICAN) wird Kritik an der norwegischen Nobelpreisstiftung laut.

Laut Recherchen der Berliner NGO Facing Finance, seiner norwegischen Partnerorganisation Framtiden und des ZDF-Heute Journals speist sich das Preisgeld für den Friedensnobelpreis u.a.   ... →

Bundesregierung verabschiedet Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte

Keine verbindliche menschenrechtliche Verantwortung für Unternehmen!

21.12.2016 Die Vereinten Nationen haben 2011 die Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet, die von den einzelnen Staaten in nationalen Aktionsplänen umgesetzt werden sollen. Heute hat die Bundesregierung schließlich ihren „Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte“ (NAP) verabschiedet. Allerdings bleibt der NAP hinter seinen anfänglichen ambitionierten Zielen zurück, auch wenn er manche einige positive Ansätze aufweist.   ... →