Beschwerde gegen Wilmar – RSPO gibt indigener Gemeinschaft Recht

Die letzte Partie Schnittholz aus dem Torfwald im Regierungsbezirk Indragiri Hulu in der indonesischen Provinz Riau. Der Wald wurde für eine Ölpalmen-Plantage abgeholzt. Bild: © Aidenvironment [CC BY-SA 2.0] - Wikimedia

Der Agrarkonzern Wilmar International ist in Indonesien und Malaysia in der Palmölproduktion tätig. Die Rodung von Primärwaldflächen für Palmölplantagen bedroht neben dem einmaligen Ökosystem der Region auch den Lebensraum indigener Gemeinschaften.
2014 reichten Angehörige der ethnischen Gruppe der Kapa eine Beschwerde beim Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) gegen die Wilmar Tochtergesellschaft PT PHP1 ein. Das Unternehmen soll seit 1998 Teile des Gebietes der Gruppe ohne Genehmigung der Bevölkerung gerodet und als Plantagen genutzt haben. 1
Anfang Februar 2017 entschied das Gremium der RSPO zugunsten der Kapa und verpflichtete Wilmar zur Neuverhandlung der Landflächen mit der betroffenen Bevölkerung und einem unabhängigen Experten. 2

Mehr zu Wilmar International und den beteiligten Banken können Sie in unserem aktuellen Dirty Profits 5 Bericht nachlesen.


  1. Forest Peoples Programme: PRESS Wilmar has violated the rights of the Kapa indigenous community of West Sumatra, concludes RSPO http://www.forestpeoples.org/topics/palm-oil-rspo/news/2017/02/press-wilmar-has-violated-rights-kapa-indigneous-community-west-su []
  2. Letter from RSPO 1.2.17: http://www.rspo.org/files/download/7142d10f89db578 []
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