Chevron zum Gewinner des „Public Eye Lifetime Awards“ erklärt

Nach 15 Jahren „Public Eye Award“ haben die Erklärung von Bern und Greenpeace Schweiz in Davos zum letzten Mal ihren Schmähpreis verliehen. Der Public Eye Lifetime Award ging an Chevron als unverantwortlichstes Unternehmen, Glencore und Walmart landeten auf den Plätzen zwei und drei. Schon 2006 hatte Chevron den Schmähpreis für die Ölkatastrophe in den zum Teil unberührten Gebieten im Amazonas in Equador erhalten1. Nun ist noch der seit Jahren andauernde Rechtsstreit hinzugekommen, in dem sich Chevron vehement gegen die von einem ekuadorianischen Gericht verhängte Geldstrafe in Höhe von 19 Milliarden Dollar wehrt.2
Die Ölförderung in den Jahren 1964-1990 durch das Unternehmen Texaco3 hatte die breitflächige Verschmutzung des Regenwaldes sowie Krankheiten und Todesfälle bei den Ureinwohnern zur Folge, weil Rückstände aus Ölbohrungen nicht korrekt entsorgt wurden.4


  1. Erklärung von Bern (2015): http://publiceye.ch/de/ (abgerufen 26/01/2015) []
  2. wiwo (n.d.): http://www.wiwo.de/politik/ausland/new-york-notes-chevron-wehrt-sich-gegen-milliardenstrafe-in-ecuador/7465740-2.html (abgerufen 26/01/2015) []
  3. Latin American Haral Tribune (2015): http://www.laht.com/article.asp?ArticleId=468139&CategoryId=10718 (abgerufen 26/01/2015) []
  4. Süddeutsche Zeitung (2012): http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vergiftete-ureinwohner-in-ecuador-chevron-muss-milliarden-fuer-oelpest-im-regenwald-zahlen-1.1250301 (abgerufen 26/01/2015) []
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