FRONTAL 21: Geschäfte mit geächteten Waffen – Deutsche Rüstungskonzerne unter Verdacht

Sie gelten als besonders heimtückische Waffen: Streubomben töten und verletzen auch Jahre nach ihrem Abwurf noch zivile Opfer. Doch trotz Verbots und internationaler Ächtung werden diese Waffen noch immer produziert. Auch deutsche Unternehmen sind nach Frontal21-Recherchen am weltweiten Geschäft beteiligt. Dabei hat Deutschland die Konvention von Oslo, die Einsatz, Herstellung und Weitergabe der geächteten Munition verbietet, bereits 2009 ratifiziert und in nationales Recht umgesetzt. Der Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz (SPD) fordert darum die Bundesregierung auf „genau nachzuschauen“. Sollte gegen das Oslo-Abkommen verstoßen worden sein, müssten Firmen zur Rechenschaft gezogen werden.

ZDF Frontal21 über das Geschäft deutscher Firmen mit verbotenen Bomben. 10.7.12. 21:15.

Das Manuskript der Sendung finden Sie hier.

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