Ausbeutung junger Frauen in der indischen Textilindustrie

Im April 2012 veröffentlichten SOMO und ICN (beide aus den Niederlanden) einen follow-up Bericht über die Arbeitsbedingungen in der indischen Textilindustrie („Maid in India„).

Der erste Bericht („Captured by Cotton„, Mai 2011) deckte auf, dass Mädchen und junge Frauen für eine Pauschalsumme auf Basis von drei-Jahresverträgen rekrutiert werden.

Überhöhte Überstunden, niedrige Löhne, fehlende Möglichkeiten der Klage oder Entschädigung, eingeschränkte Bewegungsfreiheit und Privatsphäre gehen mit den Arbeits- und Einstellungsbedingungen einher.

Das aktuelle Update zeigt nun, dass, trotz entsprechender Bekenntnisse der Industrie nach dem ersten Bericht, die jungen Frauen in Tamil Nadu immer noch unter den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen leiden, wenn sie Kleidung für die Zulieferer beliebter westlicher Marken nähen. Tausende Mädchen arbeiten unter Rekrutierungs- und Beschäftigungsbedingungen, die nichts anderes als Sklavenarbeit sind.

Auch ZDF/Zoom strahlte einen Beitrag über die Lohnsklavinnen in Indien aus.

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